Zuschuss an #gegenReede 2.0 zurückgestellt

Der Ortsbeirat Bad Salzig ist dem in seiner Sitzung am 15. September 2021 gestellten Antrag von Ortsbeiratsmitglied Valentin Bock, die Arbeit der #gegenReede mit einem Zuschuss aus Mitteln des Ortsbeirates zu unterstützen, nicht gefolgt.

Diese Entscheidung des Ortsbeirates löste bei der Initiative Befremden aus. Ausschlaggebend für die ablehnende Haltung war nach dem Eindruck der #gegenReede die Reaktion des Bad Salziger Ortsvorstehers Andreas Nick zu diesem Antrag. „Dem Antrag stimme ich nicht zu. Die Initiative gegenReede verhält sich von der Arbeitsweise sehr, sehr schlecht! Ich könnte unzählige Beispiele nennen.“

Diese Aussage von Ortsvorsteher Andreas Nick macht die Vertreter der Initiative fassungslos. „Die Initiative mit ihren nunmehr 1.272 Unterstützern setzt sich ein für Bad Salzig, für das Welterbe und für unsere Heimat“, stellt Alfred Fuchs heraus. Erst durch die Arbeit der Initiative wurden die Bad Salziger auf das Vorhaben der WSV überhaupt aufmerksam. Die große Zahl der Unterstützer sei Ausdruck der Besorgnis vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger vor der Verschandlung des Rheinufers und der Kulturlandschaft überhaupt. „Die Initiative vertritt Bad Salziger Interessen. Schon von daher dürfen wir erwarten, dass der Bad Salziger Ortsvorsteher voll und ganz hinter uns steht“, so Jürgen Schneider. Die Initiative arbeite nachhaltig und beharrlich daran, die WSV zum Einlenken zu bewegen. „Erste Anzeichen sprechen dafür, dass Bewegung in Richtung unsers gemeinsamen Anliegens zu erkennen ist“, freut sich Burkhard Höhlein.

Der Antrag von Valentin Bock wurde nach der Einlassung von Andreas Nick anschließend zerredet. Die #gegenReede ist nun aufgefordert, schriftlich einen Antrag zu stellen.