Deutsche UNESCO - Kommission nimmt Stellung

Peter Bleser MdB schaltet Auswärtiges Amt ein

Am 5. Juni hat die Initiative #gegenReede 2.0 die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission um Unterstützung gebeten. Am 25. Juni teilt uns die Präsidentin mit, dass mit der Ratifizierung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt im Jahr 1976 sich die Bundesrepublik Deutschland dazu verpflichtet habe, die innerhalb ihrer Grenzen gelegenen UNESCO-Welterbestätten zu schützen, zu pflegen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Diese Verpflichtung genieße in Deutschland einen hohen Stellenwert, der sich nicht zuletzt in der hohen Identifikation der Bevölkerung mit den einzigartigen Kultur-und Naturstätten ihrer Heimat manifestiert. „Dies erleben wir auch und ganz besonders in der Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal. Vor diesem Hintergrund begrüße ich ausdrücklich, dass Sie sich mit der Initiative#gegenReede.2.0 so engagiert für die Belange der Welterbestätte Oberes Mittelrheintal einsetzen“.

Die Reede 2.0 läge allerdings ausdrücklich außerhalb des der Deutschen UNESCO-Kommission vom Auswärtigen Amt übertragenen Mandats, insbesondere im Bereich des engeren Denkmal- und Naturschutzes. Der Schutz und die Pflege sowie das Management einer UNESCO-Welterbestätte in Deutschland fallen aufgrund der deutschen Regelungen zur Kulturhoheit in die Zuständigkeit der Bundesländer. Vor diesem Hintergrund hat uns die Präsidentin zunächst die Kontaktaufnahme mit dem Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz empfohlen.

Herrn Innenminister Roger Lewenz haben wir bereits mit Schreiben vom 4. Juni 2021 um Unterstützung gebeten. Bisher gab es lediglich eine Eingangsbestätigung unseres Schreibens. 

MdB Peter Bleser bleibt auch hier für uns am Ball. Infolge der Antwort der Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission bat Peter Bleser das Auswärtige Amt, den Kontakt mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister zu intensivieren. Warten wir die Reaktionen ab.